Stuttgart, 28. April 2008.
Am vergangenen Freitag ging die Hannover Messe 2008 zu Ende. Rund 200.000 Besucher zählte die weltweit wichtigste Technologieschau in diesem Jahr. Viele von ihnen waren auch auf dem E.ON Messestand zu Gast. Der von weitem sichtbare, einladende Auftritt bildete den Mittelpunkt der Energie-Halle 13.
Die zentrale kommunikative Leitidee des Standkonzepts, das Milla und Partner entwickelt und realisiert haben, war es, einen "Marktplatz der Meinungen" zu schaffen. Das Messemotto lautete "Energie im Gespräch". E.ON wollte mit möglichst vielen Messebesuchern ins Gespräch kommen - zu allen Themen rund um Energie, vor allem zu Fragen der künftigen Stromerzeugung. "Das ist gelungen. Das haben die vielen Besucher an unserem Stand gezeigt", sagt Erich K. Steiner, Vorsitzender der Geschäftsführung der E.ON Kernkraft GmbH. Die Leitidee vom "Marktplatz der Meinungen" setzten Milla und Partner in den verschiedensten Ausdrucksformen um - von einer symbolstarken Architektur, mit einer dazu passenden Medieninstallation hin zu dialogfördernden und hochklassigen Live-Formaten.
Bei der Architektur, welche die Stuttgarter Szenografen gemeinsam mit dem Berliner Büro raumHOCH entworfen hatten, spielten sie mit der Symbolkraft der Agora, die im antiken Griechenland als Versammlungs- und Marktstätte diente. Der um vier Stufen erhöhte Säulengang, der die Innenfläche umgab, signalisierte Offenheit und Transparenz. Bereits von den stark frequentierten Gängen aus war der Anamorphose-Schriftzug auf den Säulen lesbar, der die erste Frage an die Passanten richtete: "Was denken Sie?". Eine gute Basis für den sachlichen Dialog boten die innerhalb des Ganges an den Säulen angebrachten Daten und Fakten zum Thema Energie. Sitzgelegenheiten luden Passanten zum Verweilen ein und dazu, die Diskussionen im Forum mitzuverfolgen. Durch den Säulengang wurde die E.ON Repräsentanz angemessen vom Messeumfeld abgehoben und ein geschützter Raum für Begegnungen geschaffen. Das von den Säulen eingerahmte Forum bot Raum für spannende Gespräche.
Milla und Partner konzipierten ein abwechslungsreiches Programm aus Live-Diskussionen, die beim Messepublikum auf reges Interesse stießen: In den Formaten "Standpunkt", "Pro und Contra" und "Round Table" kamen sachkundige und hochkarätige Experten zu Wort, die zum Teil ganz gegensätzliche Meinungen und Positionen vertraten und so den Dialog mit den Messebesuchern anregten. So erteilte der TV-Journalist und Moderator Thomas Bade beim Round-Table-Gespräch etwa der Umweltökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) das Wort oder begrüßte Niedersachsens Umweltminister Hans-Heinrich Sander und Dr. Rolf Linkohr, Direktor des Centre for European Energy Strategy. Von den hochkarätig besetzten Diskussionsrunden fühlten sich auch zahlreiche Print- und TV-Journalisten angezogen. Weitere Begegnungspunkte im Standinneren waren der Info- und Recruitingcounter, die interaktiven Exponate zur Energieerzeugung und die Bar.
Auf dem E.ON Messestand konnte jeder seine persönlichen Fragen und Ansichten einbringen. Dazu inspirierten auch die medialen Installationen. In Analogie und als Ergänzung des architektonischen Konzepts wurde ein virtueller Dialograum geschaffen, der sich auf die wichtigsten Elemente eines Gesprächs konzentriert: Die Menschen, ihre Gedanken und Argumente. Auf Plasma-Screens an den nach Innen gewandten Säulen zeigte die Dialog-Galerie sich langsam bewegende Portraits von Menschen, die fragten, zuhörten, nachdachten und argumentierten. Durch eine hinter der Spiegelfläche verborgene LED-Wand wurden atmosphärische Bilder aus Portraits und Typographie eingespielt, die mit den Darstellern der Dialog-Galerie und den Spiegelbildern aus dem Forum korrespondierten. Begleitet durch eine atmosphärische Toncollage fühlten sich die Standbesucher von den Darstellern angesprochen und gewannen den Eindruck, dass diese sich untereinander austauschten.
Das gestalterisch anspruchsvolle Konzept von Milla und Partner ging auf: Kommunikation, Inszenierung, Medien und Architektur regten einen intensiven Dialog mit dem Messepublikum an und E.ON profilierte sich als Gastgeber für einen vorurteilsfreien Informations- und Meinungsaustausch. "Für E.ON Kraftwerke und E.ON Kernkraft war der gemeinsame Auftritt auf der Hannover Messe ausgesprochen erfolgreich", so E.ON Kraftwerke-Geschäftsführer Dr. Ingo Luge.



