Bosch Sensortec

Interaktive Laserprojektion

Technologie aus der Zukunft

Entwicklung und UX-Design für die Inszenierung eines winzigen Laserbeamers: Mit seiner optischen Erkennung lassen sich Inhalte jeglicher Art auf beliebige Oberflächen projizieren, mit denen Nutzer dann individuell interagieren können.

Über ein Jahr lang arbeiteten die UX-Designer und Entwickler aus dem Innovationslabor von Milla & Partner gemeinsam mit den Kollegen von Bosch Sensortec an deren bahnbrechender Neuentwicklung, einem interaktiven Mini-Laserbeamer. Im Rahmen dieses kooperativen Forschungsprojekts entwickelte das Milla-Labor gemeinsam mit Bosch Sensortec verschiedenste Einsatzmöglichkeiten für den winzigen Beamer. Die Ergebnisse dieser Ideenentwicklungen wurden zu Applikationen für Highlight-Exponate bei diversen Messeauftritten in Hannover, Las Vegas und Barcelona. Dabei lag jedoch nie der Fokus auf der verwendeten Technologie – sie wurde einzig als Medium zur einfachen, interaktiven Vermittlung von Information und als künstlerisches Ausdrucksmittel genutzt.

ECHTZEIT MENSCH-MASCHINE-SCHNITTSTELLE

In einem ersten Szenario wurde der Mini-Beamer mit einem Roboter-Assistenten aus dem Fachbereich ATMO der Robert Bosch GmbH fusioniert – zu einer Echtzeit Mensch-Maschine-Schnittstelle. Die beiden innovativen Technologien wurden miteinander zu einem Prototypen verknüpft, der mit großem Erfolg auf dem Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung auf der Hannover Messe 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der Roboterarm wurde dabei zu einem interaktiven Anwender und demonstrierte dem Messepublikum die neuen Möglichkeiten des Mini-Laserbeamers.

In der Zusammenarbeit zwischen Bosch Sensortec und Milla & Partner wurden in der Folge weitere Anwendungen untersucht. Teile der Technologie wurden in die berühmte Kaffeebar auf der CES 2017 in Las Vegas integriert, an der Besucher des Bosch-Messestandes sich ihren Kaffee zubereiten lassen konnten: Die Auswahl erfolgte über einen projizierten, interaktiven Button und die Ausgabe über einen kaffeekochenden Roboter – Kaffeegenuss verbunden mit Hochtechnologie und feinstem Service.

„One robot rose above the rest when it came to customer service. Hands down the Bosch cappuccino robot gave the best customer service.”

Patrick Holland, cnet.com

MOBILE WORLD CONGRESS 2017: LICHTKNOPF FÜR DAS INTERNET DER DINGE

Für den Mobile World Congress 2017 in Barcelona entwickelte das Team das Exponat weiter: Der Mini-Beamer wurde nun zum Lichtknopf. Dieses laserprojizierte Interface zeigte auf, welche Schnittstellen sich durch die Einbindung des Moduls im Internet der Dinge ergeben. Der Lichtknopf kann gleichzeitig als Button, Schaltfläche oder Spielelement fungieren. Desweiteren wurde eine Objekterkennung integriert, welche es unter Anderem ermöglicht, verschiedenste Interaktionen via Tokens auszulösen und zu steuern, sobald diese unter dem Lichtknopf plaziert werden. Ein überzeugend inszenierter Produktauftritt, der die Fachwelt begeisterte und das Exponat zu einem Höhepunkt auf der diesjährigen MWC machte. So sehr, dass Mobilegeeks einen wunderbaren Artikel darüber geschrieben hat, den es hier zu lesen gibt: www.mobilegeeks.de/art...

„The exciting developments in the Internet of Things are advancing at an amazing pace and Bosch Sensortec continues to drive innovations. It is not just about how devices communicate or sense their surrounding environments, but increasingly about how technology interacts with human beings. Laser projected virtual interfaces are a new fascinating solution in a world of previously undreamed of opportunities.”

Stefan Finkbeiner, CEO of Bosch Sensortec
Leistungen
  • Konzept und Design
  • Exponatdesign
  • Motiondesign 
  • Technische Entwicklung
  • Front- und Backend-Programmierung
  • Robotic Programmierung
  • Installation
  • Vor-Ort Betreuung

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