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BRAND SPACES ARE SAFE SPACES

BESUCHERZENTREN ALS HYBRIDE UND RESILIENTE KOMMUNIKATIONSPLATTFORM NUTZEN

In Zeiten, in denen öffentliche physische Begegnungsräume aufgrund der Pandemie immer noch geschlossen sind, bieten Brand Spaces sichere und ungeheuer vielfältige, neue Möglichkeiten, als Marke und mit Themen präsent zu sein, mit Kunden in Kontakt zu bleiben und Neuheiten in den Markt zu kommunizieren.

Die perfekte Bühne für Corporate Storytelling

Was macht die Firmenkultur aus, was sind die Triebfedern hinter erfolgreichem Wachstum? Diese Geschichte wird am besten von Menschen erzählt – sozusagen in ihren eigenen vier Wänden. Der Brand Space bietet hierfür eine ideale Umgebung und die passenden Storytelling-Tools für eine authentische und unaufwändige Bewegtbildproduktion, wie Beispiele von den Weltmarktführern Kärcher und Lapp zeigen, die diese Möglichkeit mit der Hypovereinsbank gemeinsam genutzt haben. Und auch als Setting für die Themen- und Produktkommunikation ist der eigene Corporate Brand Space hervorragend geeignet, wie hier in Clips von Bayer und Bosch.

Als Ort für die Durchführung von hybriden Hausmessen

Wenn Branchenmessen entfallen, wenig Aussicht auf auskömmliche Besucherzahlen haben, internationale Zielgruppen praktisch außen vor lassen oder durch Hygieneeinschränkungen kein angemessenes Markenerlebnis mehr darstellen können, rückt die Hausmesse wieder ins stark ins Blickfeld. Im Vorteil ist, wer Räume multifunktional konzipiert hat, mit einer modularen Architektur, die schnell Platz macht für neue Themen. Durch den bestehenden Markenauftritt muss als Bühne kein solcher neu entwickelt und temporär gebaut werden; Exponate müssen nicht erst an Messeorte transportiert werden: das hilft, Kosten zu senken und Zeit zu sparen. Im eigenen Brand Space können ganz andere, längere Laufzeiten und vor allem individuelle Öffnungszeiten angeboten werden, um die Zielgruppen zu erreichen. Und darüber lässt sich die Qualität der Begegnung, des Dialogs und der Lead-Generierung sogar steigern.

„Da Maßnahmen der Live-Kommunikation weiterhin mit hohen Unsicherheiten und Risiken behaftet sein werden, bietet der Brand Space eine echte Zukunftsperspektive: eine sehr resiliente Plattform mit sehr gut kontrollierbaren Bedingungen.”

Tobias Kollmann, Creative Director und Partner

Sicher zu sein und sich sicher zu fühlen sind im wahrsten Sinne „Hygienefaktoren.“ Der Schutz des eigenen Personals und der Kunden steht immer noch an erster Stelle. Hygienebedingungen lassen sich im Brand Space leichter umsetzen als auf dem Messegelände, wo vieles außerhalb des Einflussbereichs liegt und Platz rar und teuer ist. Dieses Format bietet, insbesondere für internationale Zielgruppen, große Potentiale für Reichweitenerhöhung, sogar über rein physische Veranstaltungen hinaus. Beispiele erfolgreich durchgeführter digitaler Hausmessen im eigenen Brand Space zeigen, dass deutlich mehr internationale Kunden teilnehmen und mehr Neukunden – im Gegensatz zu Formaten, die eher auf die Pflege nationaler Bestandskunden ausgerichtet sind. Marketingverantwortliche sehen sich derzeit mit stark dezimierten Budgets und gleichzeitig höheren Anforderungen und Aufwänden konfrontiert. Das Umschichten von Budgets in hybride Hausmessekonzepte kann für diese Herausforderung ein Schlüssel sein.

Virtuelle Besuche durch leicht implementierbare Technologien wie das Shop Streaming

Auch wenn Besucher noch nicht physisch anreisen können, ist es leicht, ihnen die Möglichkeit für persönliche Termine im Besucherzentrum zu ermöglichen. Shop Streaming macht es uns vor: mit bestehender Technologie wie Hero einen Rundgang durch die Unternehmensausstellung oder die Vorstellung eines neuen Produktes. In Kombination mit virtuellen Räumen und vorproduzierten Inhalten kann daraus ein einzigartiges Format entstehen – ob one-to-one oder per Stream one-to-many. Und warum dabei nicht gleich Anreize zum Kauf geben? Einem Kunden können im gleichen Schritt passende Angebote und individuelle Aktionen angeboten werden, ein Klick von der Conversion entfernt.

Als Bühne für hybride Events

Wenn es darum geht, externe oder interne Stakeholder auf dem Laufenden zu halten und an einen Tisch zu bringen, können Brand Spaces und Foyers Bühne und Identifikationsort in einem sein. Ob für Corporate Events wie Executive Meetings, Sales Konferenzen oder Kundenveranstaltungen. Der Brand Space bildet das visuelle Herzstück: nah am Headquarter und den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen vor Ort, verbindet er Kollegen und Außendienstmitarbeiter aus aller Welt mit einander. Wer schon in flexible Medientechnik investiert hat, ist klar im Vorteil – wie z.B. das Baykomm von Bayer in Leverkusen oder Bosch Powertrain Solutions in Feuerbach, wo bereits alle Tools beeinander sind um hybride Town Hall Meetings durchzuführen. Brand Spaces können durch ihre ikonische Kraft besondere Strahlkraft entfalten: warum nicht eine „Leuchtturm“-Veranstaltung von der 232m hohen Plattform des „Beacon of Innovation“ im thyssenkrupp Elevator Testturm?

Die oben genannten Maßnahmen können sprichwörtlich „Opener“ sein, um Besucherzentren in der Wahrnehmung und in der Nutzung wieder zugänglich zu machen. Digital, hybrid oder unter gut kontrollierbaren Bedingungen mit echten Besuchen. Denn es ist noch nicht „post-corona“.

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