Bosch

Foyer Forschungscampus Renningen

Neuer Design-Code für die Marke Bosch im Raum

Im Foyer des neuen Bosch-Forschungscampus spiegeln Raum, Ausstellung und Medieninstallationen die agilen, interdisziplinären Entwicklungsprozesse des Unternehmens wider.

Das zentrale, von Milla & Partner gestaltete Foyer auf dem neuen Forschungscampus von Bosch in Renningen macht für Besucher sichtbar, wie das hochgradig vernetzte Forscherleben hier pulsiert. Rund 310 Millionen Euro hat das Unternehmen in den neuen Standort vor den Toren Stuttgarts investiert, rund 1.700 kreative Kräfte sind dort in der angewandten Industrieforschung tätig. Ein Sinnbild, das diese Qualität der Vernetzung in allen Dimensionen des Raumes repräsentiert, ist das von Milla & Partner entworfene räumliche Keyvisual: eine dynamische Figur aus sich überlagernden Quaderanordnungen, die für das Netzwerk der Themen und Ideen bei Bosch stehen. Lichtimpulse, die ausgehend von einzelnen Kuben die gesamte Struktur durchdringen, verbildlichen dabei die Wirkung der hochgradigen Vernetzung – ein Prinzip, das die Beteiligten auf die gesamte Designsprache übertragen haben. An der „Virtual Network Wall“ etwa, die im Campus-Foyer den Hintergrund der Szenerie bildet, können die Besucher durch Interaktion an den Medientischen selbst strukturdurchringende Lichtimpulse auslösen.

Das von Milla & Partner entwickelte Design hat nicht nur die Linie für das Foyer auf dem Forschungscampus in Renningen vorgegeben. Es wird künftig die Gestaltung von Foyers der Marke Bosch in aller Welt prägen.

Der hierfür ausformulierte Styleguide definiert langfristig gültige Regeln für einen durchgängigen, wiedererkennbaren Markenauftritt – unabhängig von kurzfristigen Trends. Er basiert auf dem Design-Code des „Virtual Network" und sechs klaren Gestaltungsgrundsätzen. Sie sind cross-kulturell ausgelegt und befördern standortspezifische Ausformulierungen des Entwurfs. Bei Bosch Sensortec in Reutlingen sowie an Standorten in Wien und Tokio wurden die neuen Design Grundlagen bereits erfolgreich angewendet.

Ein Styleguide für alle Zonen der Begegnung

Neben Empfang, Warte-Lounge und einem Bereich für den informellen Austausch, der mit einem Auditorium kombinierbar ist, gehört dazu auch die Wissenslandschaft, die spannende Einblicke ins Unternehmen und in aktuelle Vorausentwicklungen erlaubt. Ausstellungsmodule und mediale Installationen, die für Führungen individuell konfigurierbar sind, bilden attraktive Anknüpfungspunkte für den Dialog – in Einzelgesprächen ebenso wie in Gruppensituationen. Der große Welcome-Screen am Empfang gibt Besuchern einen Echtzeiteindruck vom  pulsierenden  Innovationsorganismus. In täglich neu entstehenden, generativen Grafiken sehen sie dort etwa, wie viele Forscher im Moment bei der Arbeit sind, wie dicht der aktuelle Datenverkehr ist oder wie viele neue Ideen gerade erfasst werden. Am Panorama-Screen in der Warte-Lounge können sie zu einem interaktiven Flug über den Campus abheben. Interaktive Medientische laden Gäste ein, den Austausch mit dem Unternehmen – je nach persönlichem Interesse und Sprache – zu vertiefen.

„Unser Leitgedanke beim Entwurf des Designs von Foyer-Raum, Ausstellung und Medieninstallationen war eine neue Qualität der Vernetzung bei Bosch, die Forscher und Technologien über die Grenzen von Disziplinen und Unternehmensbereichen hinweg verbindet.”

Tobias Kollmann, Kreativdirektor
Leistungen
  • Konzeption, Gestaltung und Planung aller raumbildenden Maßnahmen
  • Konzeption, Gestaltung, Redaktion und Programmierung aller medialen Inhalte
  • Medientechnische Planung
  • Lichtkonzept
  • Redaktion und Gestaltung der Wechselausstellung

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